NACHT DER GALERIEN

BAD GODESBERG – 3. MAI 2019

Bad Godesberger Galerien zeigen Kunst

01 CRAFTKONTOR
Annegret Portsteffen
Koblenzerstr. 35 (Eingang Bürgerstraße)
53173 Bonn-Bad Godesberg
ap@craftkontor.com
www.craftkontor.com

BRUCH – RISS – SCHNITT

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BRUCH – RISS – SCHNITT   3. Mai bis 29. Juni

Doppelausstellung mit Scherenschnitten von Petra Klischat
und Gefäßen aus Porzellan von Juliane Herden:
Beide Künstlerinnen arbeiten intuitiv mit und an ihrem Material, nehmen Bezug auf Gegebenes, erarbeiten Spannungen und Harmonien: schneiden, reißen, falten und eröffnen Serielles. Papier und Porzellan sind hier Mittler künstlerischer Arbeitsansätze.
Petra Klischat arbeitet ihre Scherenschnitte aus eigens von ihr dafür abstrakt grundierten Malgründen aus Papier. Sie bezeichnet es als „Wolkenguckerei“, das intuitive Erahnen, welches Motiv in diesem Blatt versteckt sein könnte und ausgeschnitten werden möchte.
Es kann sein, das sie sich nur wenige Schnitte pro Tag traut, so vergehen Tage und Wochen, bis ein vollendeter Scherenschnitt vorliegt.
Juliane Herden, entwickelt ihre Gefäße aus engobierten Porzellanplatten, die sie schneidet, faltet, reißt und wieder neu zusammenfügt.
So entstehen subtil in sich veränderte Serien, Weiterentwicklungen im Prozess, die aber immer das nutzbare Gefäß oder die Vase meinen.

02 GALERIE JUDITH ANDREAE
Judith Andreae
Paul-Kemp-Str. 7
53173 Bonn-Bad Godesberg
info@galerie-andreae.de
www.galerie-andreae.de

FEEL COLOR

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Die Galerie Judith Andreae eröffnet zur 7. Nacht der Galerien die Einzelausstellung ‘Feel Color’ von Regine Schumann (*1961).
Gezeigt werden neue Acrylglasobjekte und Installationen. Die Rauminstallation wird erstmals durch eine innovative Art der Lichtinszenierung erweitert. Statt den Raum und die Werke (nur) in wechselndem Tages- und Schwarzlicht zu erleben, wird das Licht in Schwingung versetzt und pulsiert rhythmisch. Fühlbare Farbe, in dieser ortsspezifischen Installation platziert, lässt den Raum farbig vibrieren, strahlende Leuchtfarben sollen lebendig und in ihrer Verwandlung und Wirkung noch intensiver erlebbar sein.

Arbeiten der Kölner Künstlerin werde in der Ausstellung „Goethe_Verwandlung der Welt“ ab dem 17. Mai 2019 in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen sein.

Parallel zu den Werken Regine Schumanns werden in der Galerie Judith Andreae weitere künstlerische Positionen, die in ihrem Werk explizit Farbe spürbar werden lassen präsentiert.

03 GALERIE SCHÖN
Franz Schön
Löbestraße 1
53173 Bonn-Bad Godesberg
info@galerie-schoen.de
www.galerie-schoen.de

KÖPFE – BILDMOTIV, SYMBOL UND CHARAKTER

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„Köpfe – Bildmotiv, Symbol und Charakter“
In allen kunsthistorischen Epochen und allen Kulturkreisen beschäftigten Künstler sich intensiv mit dem Haupt des Menschen. Die Ausstellung zeigt exemplarisch Portraitskizzen, Charakterstudien und Karikaturen aus Renaissance, Barock, Romantik, Expressionismus, Bauhaus und Pop Art in den unterschiedlichsten künstlerischen Techniken wie Zeichnung, Kupferstich, Holzschnitt, Lithographie etc.

04 GALERIE 62
Harald Gesterkamp und Irmgard Hofmann
Germanenstraße 62
53175 Bonn-Bad Godesberg
galerie62-bonn@web.de
www.galerie62.de

EIN LEBEN FÜR DIE KUNST

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Ein Leben für die Kunst – Bilder von Manfred Weil

Die Galerie 62 zeigt die Ausstellung „Ein Leben für die Kunst“ mit Bildern des rheinischen Künstlers und Holocaust-Überlebenden Manfred Weil (1920-2015). Zu sehen ist ein Querschnitt aus der langen Schaffenszeit Manfred Weils. Der in Köln geborene Jude flüchtete 1939 vor den Nationalsozialisten nach Belgien, wurde von dort aus nach der deutschen Besetzung ins französische KZ Gurs gebracht, konnte 1941 aber entkommen. Nach jahrelanger Flucht durch Europa kehrte er nach dem Krieg ins Rheinland zurück.

Manfred Weil studierte an der Königlichen Akademie der Künste in Antwerpen und nach dem Krieg auch an der Kölner Werkschule. Er lebte und arbeitete in Bonn, Köln und Meckenheim. Im Werk des Malers und Zeichners nehmen Porträts von Frauen und Mädchen einen großen Raum ein. Bis ins hohe Alter hat Manfred Weil nahezu jeden Tag gemalt. Bilder von Weil sind in mehreren Museen und vielen städtischen und privaten Sammlungen zu finden.

05 HAUS AN DER REDOUTE
Martina Magdiche
Kurfürstenallee 1a
53177 Bonn-Bad Godesberg
Martina.Magdiche@bonn.de
www.Ausstellungen im Haus an der Redoute

HIER UND DORT

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55 Jahre Städtepartnerschaft Bad Godesberg-Kortrijk – “Hier und dort“ (bis 19. Mai 2019): Der Stadtrat von Bad Godesberg beschloss am 16. Dezember 1963 den Abschluss der Partnerschaft mit Kortrijk (Belgien). Gitta Büsch, Clotilde Lafont-König, Martin Langer, Ruth Tauchert und Volker Lannert präsentieren zusammen mit drei Künstlerinnen und Künstlern aus Kortrijk Malerei, Zeichnung, Fotografie, Objektkunst und Skulpturen.

06 KUNSTHANDLUNG KESSEL
Ilona Böhm
Friesdorfer Straße 23
53175 Bonn-Bad Godesberg
boehm@kunsthandlung-kessel.de
www.kunsthandlung-kessel.de

SIMONE DE SAREE

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Die Künstlerin Simone de Saree hat bildende Kunst in der Kunstakademie Faber-Castell in Stein studiert. Schon seit dieser Zeit beschäftigt sie sich vorwiegend mit druckgrafischen Techniken, Zeichnung und Fotografie.

In ihren Arbeiten werden häufig verschiedene Techniken miteinander kombiniert und können auch in ungewohnter Form, z. B. als Rauminstallation, ausgeführt sein. So sind auch die gezeigten Arbeiten aus den Serien „Schichtungen“ und „La-O“ kombiniert aus Photogrammen, druckgrafischen Elementen (Intagliotypien, Monotypien) und auch Collage-Elementen. Bildelemente verschiedener Ursprünge (Fotografien, Zeichnungen) werden fragmentiert, neu zusammengesetzt, übereinandergeschichtet um zu einer neuen vielschichtigen Bildaussage zu gelangen. Einige dieser Fragmente sind auch stets verschlüsselte Hinweise zum Bildinhalt oder -ursprung, wobei diese Schlüssel unbekannt bleiben, um den Betrachter in seiner Wahrnehmung der vielschichtigen Bildrealität nicht einzuschränken.

07 KUNSTKABINETT STEFAN MOLL
Stefan Moll
Friesdorfer Straße 100
53173 Bonn-Bad Godesberg
kunstkabinettsm@web.de
www.kunstkabinett-sm.de

New FAST Paintings

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King Pin – New FAST Paintings 3. Mai – 6. Juli 2019

Seit einigen Jahren nun schon primär abstrakt arbeitend, schafft der bereits seit 1984 als Graffiti-Künstler in Deutschland und darüber hinaus wirkende und somit zur allerersten hiesigen Generation von Writern und Sprayern gehörende King Pin mit den Mitteln des Graffitos Arbeiten, die sich durch eine sehr schnelle, spontane und zugleich gültige Arbeitsweise auszeichnen. Diese Arbeitsweise schafft einen bildnerischen Raum voller Dynamik, Kraft und Reibungen, in denen Aspekte des traditionellen Graffitos („Piece“, „Character“) immer wieder als teils deutlich referentielle Versatzstücke das Bild als ein rein zeitgenössisches Informell aufbrechen, dieses dadurch konterkarieren und in der Melange die gestische Malerei und die Entwicklung der Graffiti bereichern und erweitern.

Die Ausstellung von King Pin im Kunstkabinett zur diesjährigen Nacht der Galerien zeigt Resultate eines zunehmend an der Leinwand agierenden Graffiti-Künstlers, deren Duktus innerhalb des gezielt zügigen Schaffensprozesses die figürlichen Elemente des Graffiti nur noch unbewusst visualisiert.

08 KUNSTVEREIN BAD GODESBERG
Ingrid Gahl und Jürgen Laue
Burgstraße 85
53177 Bonn-Bad Godesberg
info@kunstverein-bad-godesberg.de
www.kunstverein-bad-godesberg.de

ANDRÉ GOEZU

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Der Kunstverein Bad Godesberg zeigt Werke des in Antwerpen geborenen und in Paris lebenden Künstlers André Goezu  7. April bis 6. Mai

Zahlreiche internationale Auszeichnungen und die weltweite dauerhafte Präsenz seiner Werke in Kunstgalerien, Museen und öffentlichen Sammlungen, bezeugen sein künstlerisches Renommee.
Die Radierungen von André Goezu zeichnen sich aus durch die farbige Pinselführung, was ihnen eine subtile, fließend leichte Gestalt verleiht. Auch wenn er das Malen und Zeichnen nie aufgegeben hat, bestimmt die Technik der Aquatinta Radierung die meisten seiner Werke. Bewegung – sichtbare und unsichtbare -, warme und leuchtende Farben bestimmen deren Wirkung. Goezu strebt nicht nach Anerkennung durch die Massen oder dem Tumult von Medien und Kuratoren. Viel lieber begibt er sich auf die Suche nach einem künstlerischen Dialog und dem Austausch von Empfindungen und affinités sélectives, selektiven Affinitäten, Wahlverwandtschaften. Hochgeschätzt sind seine zahlreichen Illustrierungen von Texten bekannter Autoren: Jean Ray-John Flanders, Emile Verhaeren, Peter Handke, Roger Caillois, Jef Geeraerts, Jan Turovski, Monica Van Paemel, Le Pentateuque, Richard Foqué, Arthur Rimbaud. Die Ausstellung endet am 6. Mai um 20 Uhr mit dem Künstlergespräch.

09 STIFTUNG FÜR KUNST UND KULTUR
Kerstin Weinhold
Viktoriastraße 26
53173 Bonn-Bad Godesberg
k.weinhold@stiftungkunst.de
t.rudolph@stiftungkunst.de
www.stiftungkunst.de/kultur

URBANES MUSEUM BONN UND JUNGE CHINESISCHE FOTOGRAFIE

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Dürfen wir vorstellen? Markus Lüpertz, Tony Cragg, Bernar Venet und Stephan Balkenhol haben auf Einladung der Stiftung vieldiskutierte Kunstwerke für den öffentlichen Stadtraum geschaffen. Von 20-22 Uhr stellen Walter Smerling und Team Bonns „urbanes Museum“ vor und informieren über viele weitere Projekte, die die Stiftung seit 30 Jahren zwischen Bonn und Moskau, Duisburg und Peking realisiert hat. Darüber hinaus gibt es die ganze Galerienacht lang junge chinesische Fotografie in charmantem Gründerzeit-Ambiente zu sehen, ausgewählte Gemälde aus Privatbesitz und Künstler-Modelle zum Bonner Skulpturenprojekt.

Seit 30 Jahren ist die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Ideengeber und Motor für Aktivitäten rund um die zeitgenössische Kunst und Kultur: Wir machen Ausstellungen, betreiben ein Privatmuseum, veranstalten kulturpolitische Diskussionen und gestalten den urbanen Raum. Unser Ziel: Mitgestalter sein am Ganzen, frei nach Joseph Beuys. Lernen Sie uns kennen! www.stiftungkunst.de

10 „TheRhineArt“ im KATHARINENHOF
Anne Beikircher
Venner Straße 51
53177 Bonn-Bad Godesberg
k.beikircher@netcologne.de
www.therhinerart.de

OCHIRBOLD AYURZANA

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Ochirbold Ayurzana

Geboren 1976 in der Mongolei, Studium an der Mongolischen Universität für Künste und Kultur in Ulaanbaatar. Im Mittelpunkt seines Werkes steht oft das Pferd als wohl wichtigster kultureller Topos der Mongolei.

Zehn monumentale Skulpturen stehen an öffentlichen Plätzen im ganzen Land verteilt. Zahlreiche Gruppenausstellungen in Deutschland, Südkorea, China, Russland und in der Mongolei. Die wichtigsten Sammler der Mongolei besitzen seine Werke.

Seit 2014 beruht sein künstlerisches Konzept „Bewusstsein“ auf seinen Beobachtungen der Gesellschaft, der Menschen und ihres Verhaltens heutzutage. Wie verändert sich unser Bewusstsein in einer globalisierten Welt? fragt der Künstler und stellt die große Informationsflut-Wolke infrage. Eine Wolke, die unser Denken vereinigt, aber auch unsere nationale und regionale Individualität gefährdet. Seine sozial- und gesellschaftskritischen Werke sind für jeden Betrachter individuell interpretierbar.

Ochirbold Ayurzana in New York – Skulptur eingeweiht

Am 13.10.2017 wurde für den mongolischen Künstler Orchirbold Ayurzana ein Traum wahr. Seine Skulptur wurde im Garten des UNO Hauptquartiers in New York feierlich eröffnet. Im Beisein des UNO Generalsekretär António Guterres und des ehemaligen Präsidenten der Mongolei Tsachiagiin Elbegdorj wurde die Skulptur von Ayurzana Ochirbold an die UN übergeben.